Seite 47 vorletzter Absatz muss lauten:
Den Präsidenten bzw. Regierungschef, das Parlament, und den Expertenrat, der die Handlungen des Revolutionsführers bzw. Staatsoberhauptes bewertet.
Seite 47 letzter Absatz muss lauten:
In Deutschland sind es lediglich Bundestag und Landtag. Weder kann der deutsche Wähler den Bundeskanzler direkt wählen noch eine Kontrollinstanz des Staatsoberhauptes. Der Wächterrat im Iran wird zur Hälfte durch das Parlament bestimmt, wobei die Regierung das Vorschlagsrecht hat. Dieses Verfahren ist vergleichbar mit dem in den USA. Dort schlägt der Präsident die höchsten Richter vor, die dann von den gewählten Abgeordneten bestätigt werden müssen.
Seite 32 zweiter Absatz muss lauten:
Während es eine stillschweigende Zustimmung dafür gibt, ...
Seite 62 zu Tabelle 9:
Aus Leserkreisen kam die Kritik: "... Mussawi sowie auch Karobi waren nicht Wunschkandidaten von Herrn Khamenei bei diesen Wahlen. Die Zwietracht zwischen Mussawi und Khamenei geht zurück bis in die Anfänge bzw. bis vor die Phase der Grundgesetzänderung von 1988-89, in der der Ministerpräsidenten-Posten abgeschafft wurde. Damals war Herr Mussawi Ministerpräsident, Präsident war Herr Khamenei der damals laut Grundgesetz viel weniger zu entscheiden hatte und eine fast rein repräsentative Rolle einnahm. Herr Mussawi hatte damals die volle Unterstützung von Ayatollah Khomeini, der sich immer wieder hinter ihn stellte, es kam nämlich öfters zum Clinch verschiedener Fraktionen. Auf jeden Fall kann man feststellen, dass die beiden Herren nie auf der selben Wellenlänge lagen, das konnte man auch bei dieser von Ihnen angesprochen Wahlen feststellen. ..."
Daraufhin antwortete Dr. Hossein Pur:
"... Das Foto zeigt Mussawi neben
Khamenei in einem Zimmer im Elternhaus Mussawis sitzend. Es ging um einen Krankenbesuch. (Der Vater und Khamenei
kennen sich seit ihrer Studienzeit der Theologie.) Das Foto zeigt den kranken
Vater nicht, ist aber mit einer Erklärung auf Persisch versehen, dass man sich im Elternhaus Mussawis
befindet. Daraus kann man ableiten, dass Ayatollah Khamenei nicht wollte, dass
Ahmadinedschad die Wahl wieder gewinnt. Ich habe in meinem entsprechenden Text
meine Vermutung geäußert, dass Ahmadinedschad sich ärgern müsste. Denn dieser
Krankenbeuch war ja eine gute Werbung für seinen Gegner.
Dass
dieses
Foto keine große Reaktion auslöste, liegt zum einen an der
Bescheidenheit von Mir Hossein Mussawi. Zum zweiten wollte die
Opposition
diesen Krankenbesuch gar nicht Publik machen. Man zog vor, weiterhin den
Glauben stehen zu lassen, dass Khamenei und
Ahmadinedschad an einem Strang ziehen und nur er,
Khamenei bestimmt, wer Präsident werden darf.
Das Foto
beweist, dass Ajatollah Khamenei sich von den stärker werdenden
Radikalfundamentalisten abwenden wollte; ein typisches Verhalten, um zum Ausgleich
der Kräfte beizutragen. ..."
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